Peter Cook. Retrospektive

30.10.2016 – 12.02.2017
Museum für Architekturzeichnung, Berlin

Die Ausstellung Peter Cook. Retrospektive ist dem zeichnerischen Werk des bekannten britischen Architekten gewidmet, der in diesem Jahr seinen
80. Geburtstag feiert. Peter Cook gehört zweifelsfrei zu den führenden Köpfen der Archigram-Gruppe und wurde 2007 von der britischen Königin für seine Verdienste um die Architektur zum Ritter geschlagen.

Zu sehen sind seine Arbeiten aus der Zeit von Archigram bis CRAB, von 1968 bis heute, von Plug-In City bis Hidden City. Einigen seiner Zeichnungen liegen reale Projekte zugrunde, wie den 1986 für Frankfurt-Oberrad entstandenen Planungen für die Stadterweiterung Real City: Frankfurt in Richtung Offenbach, die jedoch nicht realisiert wurden, viele sind jedoch eher Experimente und Utopien wie Arcadia, Vegetated Lump, wie Hidden City, Projekte, bei denen die Architektur von der Vegetation inspiriert wird, in dem Anfang und Ende des Architektonischen verschwimmen und die Natur organisch in die Architektur übergeht.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Abbildung: © Peter Cook

Anime Architektur

23.7. – 16.10.2016
Museum für Architekturzeichnung, Berlin

Die Ausstellung „Anime Architektur“ präsentiert Originalzeichnungen aus berühmten japanischen Animationsfilmen. Der Fokus liegt auf den virtuosen Darstellungen großstädtischer Architektur.  Auf den Zeichnungen, die für die Filme „Patlabor“ (1989), „Ghost in the Shell“ (1995) und „Innocence“ (2004) entstanden, verdrängt die Megapolis-Skyline die traditionelle Holzbebauung und grüne Landschaften. Industrieanlagen mit zahlreichen Rohrverflechtungen und utopische Science-Fiction-Gebilde geben die Hintergrundbilder, vor denen sich die spannungsreiche Handlung der Filme abspielt. Die Ausstellung präsentiert Werke von Hiromasa Ogura (Art Director), Mamoru Oshii (Regisseur), Atsushi Takeuchi (Layout) und Takashi Watabe (Layout).

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Abb.: © 1995 Shirow Masamune / Kodansha ∙ Bandai Visual ∙ Manga Entertainment Ltd.

Solo Italia

25.5. – 25.9.2016
Museo dell’Istituto Centrale per la Grafica, Rom

Die Ausstellung im Museum des Istituto Centrale per la Grafica in Rom ist ein gemeinsames Projekt des Instituts mit der Tchoban Foundation und der Staatlichen Tretjakow-Galerie in Moskau. Sie widmet sich Italien als einem bedeutenden Motiv in der europäischen und russischen Zeichnung vom
18. Jahrhundert bis heute. Die Auswahl der aus drei Sammlungen stammenden Werke veranschaulicht, wie Italien mit der Zeit zu einem Sehnsuchtsort für Generationen geworden ist. Dabei steht die italienische Baukunst im Mittelpunkt, die maßgeblich die Entstehung des Genres der Architekturzeichnung beeinflusst hat. Sie rückt die Besonderheiten einer Stadt, die Eigenheiten eines Gebäudes in das Zentrum ihrer Betrachtung und schafft eine grafische Entsprechung realer und der Fantasie entsprungener Räume. Die Ausstellung zeigt, dass Italien in all den Jahrhunderten nichts von seiner Faszination eingebüßt hat und Zeichner bis heute in seinen Bann zieht.

Adresse: Museo dell’Istituto Centrale per la Grafica, via della Stamperia 6, Rom

Öffnungszeiten: Mo.-Sa. 10-19 Uhr

Informationen auf der Internetseite des Instituts

Meisterzeichnungen der Architektur aus der Albertina

12.3. – 10.7.2016
Museum für Architekturzeichnung, Berlin

Die fantastische Grafiksammlung des renommierten Museums in Wien zählt zu den bedeutendsten der Welt und umfasst über 50.000 Handzeichnungen und 900.000 druckgrafische Arbeiten von der Spätgotik bis zur Gegenwart, darunter Werke von Leonardo, Michelangelo, Raffael, Albrecht Dürer, Peter Paul Rubens, Rembrandt, Manet und Picasso.

Nicht weniger bedeutend ist die Architektursammlung der Albertina, die 35.000 Werke namhafter Architekten vom 16. Jahrhundert bis heute umfasst. Die Ausstellung im Berliner Museum für Architekturzeichnung gewährt einen Einblick in diese großartige Sammlung und präsentiert ein breites Spektrum der handgezeichneten Architektur: Skizzen, Studien, Veduten und Projektpräsentationen namhafter Künstler, wie Antonio Pisanello, Gian Lorenzo Bernini, Francesco Borromini, Hubert Robert, Adolf Loos, Egon Schiele, Frank Lloyd Wright, Hans Hollein und Zaha Hadid.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.


Abb.: Zaha Hadid. © Albertina, Wien

Auf den Spuren der Antike: Meisterzeichnungen des britischen Neoklassizismus

3.10.2015 – 14.2.2016
Museum für Architekturzeichnung, Berlin

Die neue Wechselausstellung im Museum für Architekturzeichnung in Berlin zeigt bedeutende Architekturzeichnungen aus der Sammlung des
Sir John Soane‘s Museum, einer der wichtigsten Sammlungen dieser Art in Großbritannien.

Die Ausstellung illustriert das Streben der führenden britischen Architekten des späten 18. Jahrhunderts, eine neue Architektur in der klassischen Tradition zu schaffen, wo die öffentlichen Bauten, die privaten Residenzen, die Mausoleen und die Inneneinrichtung mit der antiken Pracht mithalten können. Um dieses Leitmotiv zu verdeutlichen, werden in der Ausstellung zum ersten Mal in Deutschland neben den meisterhaften Entwürfen von
Sir John Soane auch Zeichnungen von Robert Adam, George Dance dem Jüngeren, Sir William Chambers und James Wyatt gezeigt.

Der Fokus der Ausstellung Auf den Spuren der Antike liegt auf dem antiken Rom und dessen imposanten Monumenten als Inspirationsquelle für Architekturstudenten, die diese Bauwerke im Rahmen ihrer Ausbildung studierten und zeichneten, wobei hier die Idee der Architekturzeichnung – von der Skizze zur Schlusspräsentation – deutlich wird. Zeichnungen französischer und italienischer Künstler wie Percier, Clérisseau und des großen Piranesi, alle in Soanes Sammlung vertreten, zeigen die Parallelen zwischen diesen und den britischen neoklassizistischen Architekten.

Abb.: Mit freundlicher Genehmigung des Sir John Soane‘s Museum, London

Treasury, Legacy. A Museum for Architectural Drawing

17.8.–25.9.2015
Hartell Gallery + Bibliowicz Gallery, Cornell University, New York

Unique in the world, Berlin’s new Museum for Architectural Drawing, designed by architects Sergei Tchoban and Sergey Kuznetsov, brings some of the finest 20th and 21st century architectural drawings together in a building provocatively tattooed with its own drawings. This exhibition at Cornell University showcases the collection – many pieces never before exhibited in the United States – and the development of the museum itself.
The Hartell Gallery portion of the exhibition, Legacy, features iconic drawings of Soviet and Russian architects including those of Yakov Chernikov, Boris Iofan, Andrey Burov, Alexey Shusev, and Boris Zhuravlev. Work of contemporary Russian architects influenced by these earlier figures is represented with drawings by Alexander Brodsky and Arthur Skizhali-Weiss.
Treasury, in the Bibliowicz Gallery, highlights the wider international collection of the museum with sketches and drawings by Hans Poelzig, Aldo Rossi, Alvaro Siza, Peter Wilson, and Madelon Vriesendorp, cofounder of OMA.

American Perspectives: from Classic to Contemporary

20.6 – 20.9.2015
Museum für Architekturzeichnung, Berlin

Die Ausstellung präsentiert handgezeichnete Welten herausragender US-amerikanischen Architekten und Architekturzeichner des 20. und 21. Jahrhunderts. In den Vereinigten Staaten ist die Kunst der Architekturdarstellung gerade zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einer hohen Eigenständigkeit und Perfektion gelangt, die diese Arbeiten bis heute auszeichnen. Bemerkenswert ist die Vielfalt der Darstellungstechniken amerikanischer Architekturzeichner. Die Ausstellung zeigt am Beispiel von Wettbewerbsbeiträgen und Entwürfen für realisierte Bauten von Frank Lloyd Wright, Richard Neutra, Michael Graves oder Schultze & Weaver, aber auch von Architekturfantasien von Hugh Ferriss und Achilles Rizzoli, welchen Einfluss der zeichnerische Stil auf die Gestaltwerdung von architektonischen Ideen hat, und veranschaulicht die Rolle, die dem künstlerischen Ausdruck der Architekturpräsentation zukommt.

In den 1980er und 1990er Jahren und bis zum heutigen Tag spielt die Architekturillustration in den USA eine besondere Rolle: In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre gründeten die führenden Architekturzeichner die American Society of Architectural Perspectivists (heute American Society of Architectural Illustrators ASAI). Die Society schreibt jährlich den Hugh-Ferriss-Preis für Architekturzeichnung aus. Nun stellt die Tchoban Foundation die Werke prominenter zeitgenössischer Architekturzeichner aus, darunter die der Hugh-Ferriss-Preisträger Thomas Schaller, Paul Stevenson Oles und Gilbert Gorski. Zu sehen sind aber auch Arbeiten von Richard Ferrier, Steven Quevedo, James Wines, Scott Tulay, Gary Schuberth und Michael Sorkin, die ebenso für ihre unverwechselbare Handschrift über die Grenzen der USA hinaus bekannt sind.

Die gezeigten Werke stammen aus Privatsammlungen und Archiven der Künstler.

© Thomas W Schaller

Alexander Brodsky. Werke

14.3.2015 – 7.6.2015
Museum für Architekturzeichnung, Berlin

Die Ausstellung im Museum für Architekturzeichnung zeigt Werke von Alexander Brodsky, einem zeitgenössischen russischen Künstler und Architekten, der weltweit Bekanntheit und Anerkennung erlangt hat. Alexander Brodsky entstammt einer renommierten Künstlerfamilie aus Moskau und gilt als einer der wegweisenden Mitbegründer der in den frühen 80er Jahren in der Sowjetunion entstandenen Bewegung der „Papierarchitektur“. Ihr Streben war es, die Routine der sowjetischen spätmodernistischen Architekturindustrie zu revolutionieren. Alexander Brodsky ist heute weltweit für seine fantastischen utopischen Architekturwelten bekannt, die in zahlreichen Ausstellungen von Tokyo über Paris und New York gezeigt und prämiert wurden, und 2006 auf der Architekturbiennale in Venedig zu sehen waren.

Die Ausstellung, die zum Teil neue und speziell für Berlin entworfene Arbeiten zeigt, gibt einen Einblick sowohl in das Schaffen des Künstlers als auch des Architekten, und präsentiert anschaulich den Variantenreichtum der von ihm verwendeten Techniken.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Abb.: © Alexander Brodsky

Lʼhôtel particulier à Paris

18.10.2014 – 15.2.2015
Museum für Architekturzeichnung, Berlin

Die Tchoban Foundation zeigt rund 60 handgezeichnete Ansichten, Schnitte und Grundrisse von Hôtels particuliers, die in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Paris erbaut wurden. Sie beleuchten eine der bekanntesten Eigenheiten der Pariser Architektur, die noch heute zum Weltruf der französischen Hauptstadt beiträgt. Diese Stadthäuser wurden von den größten Architekten ihrer Zeit, allen voran Germain Boffrand und Jules Hardouin-Mansart, im Auftrag des französischen Adels erbaut. Heutzutage beherbergen diese Häuser zum Teil Ministerien und Botschaften.

Die Zeichnungen, die an der École des Beaux-Arts verwahrt werden, sind Entwürfe der Druckplatten für die Publikation L’Architecture françoise, ein dreibändiges Werk, das zwischen 1727 und 1732 von Jean Mariette herausgebracht wurde, zu dem Zweck, ganz Europa die Exzellenz Frankreichs auf dem Gebiet der Baukunst vor Augen zu führen. Um sein Unternehmen auf die Beine zu stellen, wendete sich Mariette unter anderem an die jungen Architekturzeichner Jean Michel Chevotet und Pierre-Charles Prévotel, die er damit beauftragte, Gebäude in verschiedenen Perspektiven darzustellen, wobei die Genauigkeit die Beurteilung des Erfindungsgeistes und des Wagemuts der Konstruktionen und des Dekors eines jeden Gebäudes erlauben sollte.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Abb.: © bpk – Bildagentur für Kunst, Kultur und Geschichte

Lebbeus Woods. ON-LINE

28.6. – 3.10.2014
Museum für Architekturzeichnung, Berlin

Mit der Ausstellung Lebbeus Woods. ON-LINE präsentiert das Museum für Architekturzeichnung eine Auswahl herausragender Werke des Architekturtheoretikers, Zeichners, Lehrers und Architekten Lebbeus Woods (1940–2012). Der Schwerpunkt liegt dabei auf den eindrucksvollen Darstellungen architektonischer und urbaner Welten, die Woods in den frühen Jahren seiner Karriere schuf. Diese Tusche- und Bleistiftzeichnungen decken einen großen Bereich von Woods‘ Untersuchungen und Neuinterpretationen von realen und imaginären Städten ab und stehen für seinen steten Drang, die transformative und sprachgewaltige Kraft der Architektur aufzuzeigen.

Abb.: © Estate of Lebbeus Woods

All about Italy!

18.4. – 27.7.2014
Staatliche Tretjakow-Galerie, Moskau

Die Ausstellung in der Staatlichen Tretjakow-Galerie ist ein gemeinsames Projekt der Galerie und der Tchoban Foundation. Sie widmet sich dem Thema Italien in der europäischen und russischen Zeichnung vom 18. Jahrhundert bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. Die Auswahl der aus beiden Sammlungen stammenden Werke zeichnet die Entstehung des Italien-Bildes und seine Entwicklung in einer längeren Zeitspanne nach. Die Ausstellung rückt die italienische Architektur in den Mittelpunkt, die die Entstehung eines besonderen Genres anregte – der Architekturzeichnung, die sich auf die Wiedergabe der Besonderheiten einer Stadt, der Eigenheiten eines Gebäudes konzentriert und eine grafische Entsprechung realer und der Fantasie entsprungener Räume schafft. Italien ist seit Jahrhunderten ein bedeutendes Sujet in der Architekturzeichnung, das bis heute Zeichner in seinen Bann zieht.

Die Ausstellung beginnt mit den Werken aus der Mitte und der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als die Architekturzeichnung zu ihrem Thema Italien fand, und endet mit Zeichnungen zeitgenössischer Künstler. Gezeigt werden unter anderem Arbeiten von Giovanni Battista Piranesi, Hubert Robert, Wassili Baschenow, Alexandre Benois, Sergej Kuznetsov, Michail Filippow und Sergei Tchoban.

Informationen: Tretjakow-Galerie

Neuerwerbungen. Werke auf Papier. 1967–2013

12.4 – 13.6.2014
Museum für Architekturzeichnung, Berlin

Nach den erfolgreichen Ausstellungen „Piranesis Paestum“ und „Architektur im Kulturkampf“ steht bei der Ausstellung der Neuerwerbungen der Tchoban Foundation zeitgenössische Architekturzeichnung im Mittelpunkt. Gezeigt werden unter anderem Werke von Oskar Niemeyer, David Chipperfield, Zaha Hadid, Aldo Rossi oder des bislang einzigen deutschen Pritzker-Preisträgers Gottfried Böhm. Außergewöhnlich ist das Großformat des japanischen Architekturbüros Bow-Wow zum BMW-Guggenheim-Lab-Projekt in New York aus dem Jahr 2011.

Auch in dieser Ausstellung findet sich eine Auswahl russischer Papierarchitektur, wie beispielsweise Architekturfantasien von Artur Skishali-Weis, Entwürfe des Chefarchitekten des Olympiageländes in Sotschi, Oleg Chartschenko, für die Olympischen Winterspiele 2014, sowie Architekturgraphik von Alexander Brodski. Die Tchoban Foundation freut sich besonders, neben einer Reihe von Ankäufen auch einige Zeichnungen der Öffentlichkeit vorstellen zu können, die der Stiftung als Schenkungen zugegangen sind.

Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Architektur im Kulturkampf. Russische und sowjetische Architektur in Zeichnungen. 1900–1953

21. September 2013 – 14. Februar 2014 (verlängert bis 21. März 2014)
Museum für Architekturzeichnung, Berlin

Die Geschichte der russischen Architektur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist geprägt von großen Widersprüchen. Schon ihre Ursprünge deuten darauf hin. Während die Avantgarde des neuen, bis heute radikal anmutenden Konstruktivismus vorwiegend in der Hauptstadt Moskau angesiedelt war, sahen sich die Verfechter des neoklassischen Stils der traditionellen Baukunst Sankt Petersburgs verpflichtet. Dabei galten beide Strömungen zunächst jeweils als Architektur der Revolution. In den 1920er Jahren kreuzten sich Ihre Linien und offenbarten nicht nur künstlerische Gräben sondern auch unterschiedliche Ideologien. Der Neoklassizismus, von den Bolschewiki zum Inbegriff von Kultur und Repräsentation erhoben, erstarkte im darauffolgenden Jahrzehnt zum beherrschenden Nationalstil der Sowjetunion, drängte modernere Strömungen an den Rand der künstlerischen Szene oder bestenfalls in eine Art Synthese, im Stil vergleichbar mit dem westlichen Art déco.

Die Ausstellung beleuchtet anhand der umfangreichen Sammlung Sergei Tchobans die ideologische und künstlerische Kluft zwischen den beiden architektonischen Hauptströmungen von der Jahrhundertwende bis zum Tode Stalins im Jahre 1953. Sie gibt in ausgewählten Beispielen den Blick frei auf das Spannungsfeld zwischen Tradition und Fortschritt, Kunst, Technik, Geschichte, Visionen – und nicht zuletzt auch auf die kulturelle Konkurrenz der beiden russischen Metropolen Sankt Petersburg/Leningrad und Moskau.

Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Führungen: Anmeldung unter 030-43739090
Kosten: Eintritt + 1 Euro

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Northern Vision: Master Drawings from the Tchoban Foundation

21. Juni ––28. September 2013
Sir John Soane’s Museum, London

In einer ersten – als Serie von Kooperationen geplanten – Ausstellung, zeigt das älteste Architekturmuseum der Welt, Sir John Soane‘s Museum, einige ausgewählte Höhepunkte aus der Sammlung des jüngsten Architekturmuseums in Europa, der Berliner Tchoban Foundation – Museum für Architekturzeichnung. Die Ausstellung konzentriert sich auf Werke von Architekten, die in Großbritannien bisher selten gezeigt wurden. Es handelt sich vorrangig um deutsche und russische Zeichner, die den starken kulturellen und historischen Zusammenhang zwischen den beiden Ländern unterstreichen. Unter anderem werden die Zeichnungen von Karl Friedrich Schinkel, Matthäus Daniel Pöppelmann, Leo von Klenze und Herman Geisler zu sehen sein. Die Architekturzeichnung in Russland wird mit Arbeiten von Vincenzo Brenna, Giacomo Quarenghi, Eduard Gaertner, Andrej Burow und Boris Iofan illustriert. Die Arbeiten großer Zeichenkünstler vergangener Jahrhunderte werden ergänzt und kontrastiert durch zeitgenössische Zeichnungen von Sergei Tchoban.
Sir John Soane’s Museum, 13 Lincoln’s Inn Fields, London WC2A
Dauer: 21.06. – 28.09.2013.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 10–17 Uhr.
Eintritt ist frei.
www.soane.org

Der Katalog zur Ausstellung kann per E-Mail an gegen Vorkasse bestellt werden (in englischer Sprache, 48 Seiten, Preis: 10,00 Euro zzgl. Versandkosten).

Piranesis Paestum: Neuentdeckung der Meisterzeichungen

4. Juni – 31. August 2013
Museum für Architekturzeichnung, Berlin

Mit der Ausstellung „Piranesis Paestum: Neuentdeckung der Meisterzeichungen" aus der Sammlung des Sir John Soane's Museums in London, einem der ältesten Architekturmuseen weltweit, eröffnet das Museum für Architekturzeichnung sein Programm. Erstmalig werden fünfzehn Zeichnungen des „Paestum-Zyklus" außerhalb Londons gezeigt. Die Zeichnungen von Paestum sind Piranesis Vorstudien für die Différentes Vues de Pesto, die von seinem Sohn Francesco fertiggestellt und nach seinem Tod 1778 veröffentlicht wurden. Sie zeigen Ansichten der drei großen dorischen Tempel in der ehemaligen griechischen Kolonie von Poseidonia in Italien in der Nähe von Neapel, die am Ende des sechsten Jahrhunderts vor unserer Zeit von den Römern erobert und in Paestum umbenannt wurde.

Das Buch zur Ausstellung Piranesi Paestum & Soane von John Wilton-Ely kann per E-Mail an gegen Vorkasse bestellt werden (in englischer Sprache, 120 Seiten, Preis: 25,00 Euro zzgl. Versandkosten).